draußen

Die Alles-Könner Jacke

Ich mache Sport. So viel und so oft es geht. Und ich habe einen Job, der mich schon zeitlich beansprucht. Sehr beansprucht würde ich sogar behaupten. Deshalb ist Sport bei mir nicht nur eine Motivationsgeschichte, sondern vor allem eine logistische Meisterleistung.



Da ich ich einer der wenigen auserwählten Angestellten bin, die eine Dusche im Büro haben, ist es mir vergönnt meine Mittagspause zum Sporteln zu nutzen. Das bedeutet mein Büro gleicht einer mittelgroßen Sportabteilung: Turnschuhe, Laufschuhe, Laufhose, Fahrradhose, Sport-T-Shirts, Unterwäsche, Thermo-Unterwäsche, Handtücher, Handschuhe, Mützen - und trotzdem platzt mein Rucksack täglich aus allen Nähten, wenn ich meinen Heimweg per Rad antrete. Laufschuhe für den abendlichen Lauf, Dreckwäsche der Woche, normale Büroklamotten...

Da kommt eine Jacke wie die Tempo Jacket von Marmot wie gerufen. Seit sie mir freundlicherweise von den Bergfreunden zum Testen zur Verfügung gestellt worden ist, begleitet mich die Soft-Shell-Jacke nahezu täglich: Beim Radfahren (auch bei -17 Grad, siehe Bild, in Kombination mit Fließpulli und Thermounterwäsche), beim Wandern, beim Langlaufen (erst letztes Wochenende in Oberhof)…



Die Jacke ist leicht, absolut winddicht, wasserabweisend, hat sehr praktisch-platzierte Taschen (Brusttasche perfekt für z.B. für Iphone) und sitzt hervorragend. Ich glaube ich kann ohne Übertreibung sagen: Sie ist mein am häufigsten getragenes Kleidungsstück.

Weitere Outdoor-Tests:
Gibbon-Slackline

outdoor ¦ imTest ¦ bergfreunde

Freiheit


Foto: copenhagencyclechic.com

Gebt mir ein Fahrrad und ein paar Sonnenstrahlen und der Tag wird gut!

bike ¦ cycle ¦ freedom ¦ fahrrad

Im Test: Die TravelLine

Ja. Man glaubt es kaum. Ich bin nun offiziell Outdoor-Produkte-Tester und travel-passion quasi das engadget-Blog der Outdoorszene. Oder jedenfalls kurz davor es zu werden Ich konnte der charmanten Anfrage der Bergfreunde nicht widerstehen und sagte von stolz getragen JA! ICH WILL TESTER SEIN! Das Problem dabei war: Schon ein paar Tage später kam dann wirklich ein Päckchen: Eine Slackline. Genauer gesagt die Gibbon TravelLine.



Drohend lag sie knapp einen Monat lang bei mir auf der Kommode. Das permanente schlechte Gewissen und die wohl letzten sonnigen Tage des Jahres trieben mich dann doch vor zwei Wochen noch mal in den Park und ZACK! schon ist der Bericht online. 2010 habe ich das erste Mal auf einer Slackline „gestanden“. Seitdem gehört slacken zum Parkbesuch wie Frisbee spielen oder kühles Bier na ja fast so wie kühles Bier. Ich würde mich mittlerweile als „Advanced Beginner“ kategorisieren wenn jemand fragen würde.

Der Aufbau der Gibbon TravelLine ist super easy. Auch für diejenigen, die zum ersten Mal eine Slackline spannen, dürfte das kein Problem sein.



Die Travelline besteht wie jede andere Gibbon-Line aus zwei Teilen: der Ratsche und dem „Gurt“ mit Schlaufe. Mittels der Ratsche kann die Line beliebig fest gespannt werden. Die Gesamtlänge beträgt 15m (bei 50mm Breite), was aber für Anfänger durch die starke Schwingung fast nicht zu beherrschen ist. Eine Entfernung von etwa 5-7m ist wohl die geeigneteste Länge um mit dem Slacken zu beginnen.

Dazu gibt es einen Baumschutz aus Filz, der sowohl Baum, als auch Slackline schont. Mit Packsack und Baumschutz kommt man auf ein Gewicht von etwa 2 kg.



Pro:
Sehr einfacher und schneller Aufbau; Länge und Breite spricht sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene an; Gummiertes Material der Line ist sehr angenehm bei Barfuss-Nutzung; Das Filzmaterial des Baumschutzes „haftet“ an der Rinde, so dass man die Line auch bequem alleine aufbauen kann;

Contra:
Um die Line im Rucksack zu transportieren sind 2 kg doch etwas schwer (vielleicht könnte das durch eine kürze Ausführung kompensiert werden);



Fazit:
Die Gibbon TravelLine bietet alles was eine Slackline bieten sollte: Einfach und schnell, hundertprozentigen Outdoor-Spaß. Einen besonderen Travel-Vorteil sehe ich jedoch nicht.

outdoor ¦ test ¦ slackline ¦ gibbon

Von Lenggries zum Seekarkreuz

Zu einem Wochenende in München gehört natürlich auch eine ordentliche Bergtour. Nachdem wir die Nebelsuppe von Minga hinter bzw. unter uns gelassen hatten, starteten wir bei schönstem Wetter von Lenggries (ca. 80 km von München aus) über die Lengrieser Hütte zur Seekarkreuz (1601 m).


Ausblick vom Seekarkreuz

Vom Gipfel hat man einen schönen Ausblick auf die Tegernseer Bergwelt, die Gipfel im Isarwinkel und auf das Karwendel.

Dauer: ca. 6 Std (4 Std Laufzeit)
Zurückgelegte Höhenmeter ca. 1000m

alpen ¦ wandern ¦ trekking ¦ hiking

Hitchhiking Roadtrip Documentary

Berlin-Istanbul in fünf Wochen: Per Anhalter. Das ist das Videoprojekt von Politikwissenschaftlerin Helin und dem Filmemacher und Fotograph Jan. Während ihres Road-Trips interviewten sie die Leute die sie trafen. Im Moment sind 19 Folgen online (zum Videochannel). Mehr als 35 sollen es am Ende werden. Schaut mal rein. Absolut sehenswert!



hier geht es zu ihrem Blog...

travel ¦ berlin-istanbul ¦ roadtrip ¦ hitchhike

Buchtipp: Zu Fuß durch die BRD

Deutschland umsonst: Zu Fuss und ohne Geld durch ein Wohlstandsland. Dieses Buch habe ich verschlungen. Ohne Geld wanderte der Reporter und Sozialwissenschaftler Michael Holzach durch die BRD. Die autobiographische Geschichte Deutschland zu Fuß aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben hat mich sofort angesprochen. Zudem fand diese Wanderung in meinem Geburtsjahr statt: 1981.

Man wandert gemeinsam mit Michael Holzach durch ein Land mit einer Grenze, durch ein Land im Atomkonflikt (!), und durch ein Land in dem sich alles um Mark und Pfennig dreht. Angewiesen auf seine Füße, einen guten Riecher und die mitleiderregenden Augen seines Hundes Feldmann, schlug er sich durch die Welt der Seßhaften: Sechs Monate Landstraße, nicht alltägliche Begegnungen mit deutschem Alltag und mit sich selbst, Abenteuer und Entbehrungen.

Einmal angefangen konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen. Für alle Ruhelosen ein absolut empfehlenswerter Klassiker.

buchtipp ¦ lesen ¦ reisen

Höllenritt in Chile

Jedes Jahr versuchen sich die besten Fahrer der Welt an den Hügeln der chilenischen Hafenstadt Valparaíso im VCA Race. Das folgende Video zeigt einen Run aus 2010.

Helmkamera an und auf gehts! Viel Spaß!

VCA 2010 RACE RUN from changoman on Vimeo.

@Krilo: Danke für den Link!

chile ¦ mountaibike ¦ downhill

Die Donauten

„Auf der Donau paddeln, den ganzen Kontinent durchqueren, sich immer weiter Richtung Osten treiben lassen, den Menschen und Landschaften am Fluss begegnen. Wir mussten aufbrechen, im Bewusstsein, dass wir mehr wollten, als einfach nur einen Fluss hinunterzufahren. Wir wollten unsere Reise, den Fluss und die Menschen an seinen Ufern für ein besonderes Buch portraitieren.“


Mehr Vides. u.a. ein Making of in 6 Teilen gib tes bei youtube.

Die Donau ist mit knapp 2800 km der zweitlängste Fluss Europas. Ihn auf der ganzen Länge zu bereisen ist ein Abenteuer, in das sich die Brüder Lars (Fotograf) und Niels Hoffmann (Autor) begeben haben.

Mit großer Kameraausrüstung, Bleistift und Notizblock stiegen sie ins Kanu und begaben sich auf die Suche nach den Gesichtern der Donau. 100 Tage später und über 2500 Kilometer weiter östlich, am Ufer des Schwarzen Meeres, hatten sie sie gefunden...

Eine 3sat-Fernsehserie dokumentierte die Reise der Donauten (DVD). Nun ist auch ein Buch dazu erschienen.

Gefunden in der neuen 4seasons.

kanu ¦ deutschland ¦ donau ¦ balkan

Morning Glory


Quelle: www.geog.ucsb.edu

Die Morning Glory Cloud ist eine scheinbar „rollende Wolke“ von mehreren hundert Kilometer Länge, aber nur ein bis zwei Kilometern Höhe und Breite, die eine Geschwindigkeit von bis zu 60 km/h erreichen kann. Dieses Phänomen kann fast täglich im nordaustralischen Golf von Carpentaria zur Frühlingszeit beobachtet werden.

Ihren Namen hat sie nach der Ankunftszeit (Morgendämmerung) an der Küste von Queensland erhalten. Der Frontseite der Wolke gehen starke Aufwinde voran, während im hinteren Bereich der Wolke die Luft absinkt und turbulent wird. Auf diese Weise entsteht eine augenscheinliche, rollende Bewegung.

Die Wolke bietet ideale Bedingungen für Segel- und Drachenflieger und ist daher zum „Wolkensurfen“ besonders beliebt. Dazu bitte anschauen:



drachenfliegen ¦ australien ¦ wolken

Buchtipp: Das Geheimnis der Adler

Gerade gestern Abend fertig gelesen: Das Geheimnis der Adler von Angelo d`Arrigo.

Nach seiner sportlichen Karriere als einer erfolgreichsten Drachflieger aller Zeiten, beschäftigte sich d`Arrigo immer mehr mit den Flugeigenschaften von Vögeln und wie man diese Kenntnisse auf das Drachenfliegen übertragen kann. In seinem Buch beschreibt er auf äußerst spannende Weise seine vier großen Abenteuer.

2001: Following the Hawks: mit Wanderfalken von der Sahara nach Nordeuropa
2002: Siberian Migration: vom Polarkreis ans Kaspische Meer mit einem Schwarm sibirischer Kraniche
2004: Over Everest: auf der Wanderroute nepalesischer Steppenadler über den Mount Everest (Trailer zur Doku)
2005: El vuelo del Condor: auf den Spuren des Kondors über die Anden

Angelo d’Arrigo starb am 26. März 2006 bei einer Flugschau in Comiso auf Sizilien auf einem stillgelegten Luftwaffenstützpunkt.

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travel-passion [ABOUT] ist ansteckend und macht Fernweh! Geschichten und Infos rund um die 2.schönste Sache der Welt.

"Zeit ist das wichtigste aller Luxusgüter." (Zitat, Hans Magnus Enzensberger)

Comments

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Yes! Finally something about BHW.
BHW (Gast) - 9. Apr, 19:08
Beste Grüße
Wirklich eine schöne Seite, die Sie da haben!
chrisbo24 (Gast) - 7. Apr, 03:59
Im glad I finally signed...
I could not resist commenting. Very well written!
BHW (Gast) - 30. Mrz, 08:09

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