Zurück in die Hängematte
Zum ersten Mal versteckt sich die Sonne hinter den Wolken. Der Sand zwischen meinen Zehen fühlt sich angenehm an. Ich schlendere vom Strand zurück zu meiner Blockhütte und lege mich in die Hängematte auf der Veranda. Man hört Möwen schreinen, die Wellen rauschen und vereinzelnd einen dumpfen Knall, wenn wieder mal eine reife Kokusnuss auf den Sand kracht. Ich bin nun den vierten Tag auf Ko Pha Ngan.

Ko Pha Ngan, Sri Thanu Beach
Ich genieße die Sonne, lese viel, esse guten Fisch und rauche einen bevor ich Abends schlafen gehe. Zum Sonnenuntergang gehe ich an den Strand und beobachte den Himmel bis die Sonnen nicht mehr zu sehen ist. Der Horizont wechselt minütlich seine Farben von Feuerrot zu Lila und wieder zurück - so könnte ich stundenlang da sitzen.
Wer alleine reist, ist eigentlich nie alleine. Das gilt vor allem für typische Backpackerländer wie Thailand. Doch hier an "meinem Strand" bin ich für mich: Keine Touris, keine Verkäufer, gar Niemand ist hier. Nur ich alleine. Hier kann ich nachdenken, für mich sein. Ich genieße diese paar Tage genau so wie zuvor den Trubel Bangkoks oder die Gesellschaft von meinen Freunden.

Sonnenuntergang auf Ko Pha Ngan
An meinem letzten Tag regnet es. Zum ersten Mal seit 38 Tagen. Ein letztes Mal schwimme ich im Meer. Ich beende mein Buch und laufe dann durch das seichte Wasser, dass einem bei Regen nochmal wärmer vorkommt. Ich höre Jack Johnson und blicke hinaus aufs Wasser. Lange, viel zu lange werde ich das Meer nicht mehr sehen. Am Abend fahre ich zurück nach Bangkok. Geplapper, schlecht riechende Menschen und Motorenlärm. Doch die Stille begleitet mich. Ich schließe die Augen und bin wieder in meiner Hängematte und blicke aufs Meer...

Ko Pha Ngan, Sri Thanu Beach
Ich genieße die Sonne, lese viel, esse guten Fisch und rauche einen bevor ich Abends schlafen gehe. Zum Sonnenuntergang gehe ich an den Strand und beobachte den Himmel bis die Sonnen nicht mehr zu sehen ist. Der Horizont wechselt minütlich seine Farben von Feuerrot zu Lila und wieder zurück - so könnte ich stundenlang da sitzen.
Wer alleine reist, ist eigentlich nie alleine. Das gilt vor allem für typische Backpackerländer wie Thailand. Doch hier an "meinem Strand" bin ich für mich: Keine Touris, keine Verkäufer, gar Niemand ist hier. Nur ich alleine. Hier kann ich nachdenken, für mich sein. Ich genieße diese paar Tage genau so wie zuvor den Trubel Bangkoks oder die Gesellschaft von meinen Freunden.

Sonnenuntergang auf Ko Pha Ngan
An meinem letzten Tag regnet es. Zum ersten Mal seit 38 Tagen. Ein letztes Mal schwimme ich im Meer. Ich beende mein Buch und laufe dann durch das seichte Wasser, dass einem bei Regen nochmal wärmer vorkommt. Ich höre Jack Johnson und blicke hinaus aufs Wasser. Lange, viel zu lange werde ich das Meer nicht mehr sehen. Am Abend fahre ich zurück nach Bangkok. Geplapper, schlecht riechende Menschen und Motorenlärm. Doch die Stille begleitet mich. Ich schließe die Augen und bin wieder in meiner Hängematte und blicke aufs Meer...
mrpink - 24. Jan, 14:51 | Kategorie: Thailand 2006





















