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...ist ansteckend und macht Fernweh! Geschichten und Infos rund um die 2.schönste Sache der Welt. "Reisen ist eine gute Art die Welt so zu sehen wie sie wirklich ist." (Zitat, Sergio Bambaren)




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hey alles fit for fun?
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bastl wastl (anonym) - 4. Sep, 17:14
Beeindruckend
Hey, also das ist wirklich Wahnsinn was ihr da alles...
Jeanette (anonym) - 4. Sep, 11:22
Eher gute Vorrecherche
Wir haben im vorraus schon einen Homestay in Ulan Bator...
mrpink - 4. Sep, 04:06
Glück gehabt oder...
Oh Mann, das klingt wirklich nach einem Fleckchen Erde,...
Ändi (anonym) - 3. Sep, 22:37
danke
hallo, ich bin in vorbereitung des camino del norte...
Dagmar (anonym) - 2. Sep, 14:51
...bitte erst 2 bilder...
...bitte erst 2 bilder von euch schicken (jhock at...
Hannes (anonym) - 2. Sep, 07:45

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Thailand 2006

24
Jan
2006

Zurück in die Hängematte

Zum ersten Mal versteckt sich die Sonne hinter den Wolken. Der Sand zwischen meinen Zehen fühlt sich angenehm an. Ich schlendere vom Strand zurück zu meiner Blockhütte und lege mich in die Hängematte auf der Veranda. Man hört Möwen schreinen, die Wellen rauschen und vereinzelnd einen dumpfen Knall, wenn wieder mal eine reife Kokusnuss auf den Sand kracht. Ich bin nun den vierten Tag auf Ko Pha Ngan.

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Ko Pha Ngan, Sri Thanu Beach

Ich genieße die Sonne, lese viel, esse guten Fisch und rauche einen bevor ich Abends schlafen gehe. Zum Sonnenuntergang gehe ich an den Strand und beobachte den Himmel bis die Sonnen nicht mehr zu sehen ist. Der Horizont wechselt minütlich seine Farben von Feuerrot zu Lila und wieder zurück - so könnte ich stundenlang da sitzen.

Wer alleine reist, ist eigentlich nie alleine. Das gilt vor allem für typische Backpackerländer wie Thailand. Doch hier an "meinem Strand" bin ich für mich: Keine Touris, keine Verkäufer, gar Niemand ist hier. Nur ich alleine. Hier kann ich nachdenken, für mich sein. Ich genieße diese paar Tage genau so wie zuvor den Trubel Bangkoks oder die Gesellschaft von meinen Freunden.

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Sonnenuntergang auf Ko Pha Ngan

An meinem letzten Tag regnet es. Zum ersten Mal seit 38 Tagen. Ein letztes Mal schwimme ich im Meer. Ich beende mein Buch und laufe dann durch das seichte Wasser, dass einem bei Regen nochmal wärmer vorkommt. Ich höre Jack Johnson und blicke hinaus aufs Wasser. Lange, viel zu lange werde ich das Meer nicht mehr sehen. Am Abend fahre ich zurück nach Bangkok. Geplapper, schlecht riechende Menschen und Motorenlärm. Doch die Stille begleitet mich. Ich schließe die Augen und bin wieder in meiner Hängematte und blicke aufs Meer...

12
Jan
2006

Ko Chang - oder der König der Elefanteninsel

Als wir aus dem klimatisierten Bus ausstiegen, schlug uns die Hitze ins Gesicht. Es schien, seit wir in Bangkok eingestiegen waren, doppelt so heiß geworden zu sein. Doch der Fahrtwind während der halbstündigen Überfahrt nach Ko Chang, der zweitgrößten Insel im Golf von Thailand, war sehr angenehm und so langsam kamen wir in Insel Stimmung. Ko Chang, die Elefanteninsel, ist 13 km breit und bis zu 30 km lang. Sie ist bekannt für ihre Mangrovenwälder und besitzt den besterhaltensten Regenwald Südostasiens.

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Ko Chang, Kai Bae Beach

Unzählige Taxi-Pick ups warteten darauf, uns Ankömmlinge an die verschiedenen Strände der Insel zu befördern. Nach ausgiebiger Lonely Planet Studie beschlossen wir zum Kai Bae Beach zu fahren. Da der Pick up schon voll war, "surften" wir auf der Heckklappe, während wir die 20 Kilometer zu unserem Ziel zurücklegten. Angemommen erwartete uns strahlender Sonnenschein, Kokusnusspalmen die über dem Wasser hingen und weißer Sandstrand.

Während Achi bei unseren Sachen blieb, machten T und ich uns auf die Suche nach einem geeigneten Guest House. Schon bald wurden wir fündig. 400 Baht pro Tag für drei Leute - ein Super Schnäppchen! Kaum angekommen schlüpften wir in unsere Badesachen und verbrachten den restlichen Tag am Strand bis die Sonne untergegangen war.

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King, der König von Ko Chang (oder die Königin?I?)

Eine folgenschwere Bekannschaft machten wir am Abend. In der "Mimi Bar" lernten wir "King" kennen. Die wohl schillernste und bekannteste Figur Ko Changs. Während er sich Abend für Abend bemüht alle Klischees eines Homosexuellen zu erfüllen, ist er immer gut gelaunt, partysüchtig und sehr großzügig. Durch ihn kamen wir nicht nur zu reichlich Freigetränken, sondern feierten auch in den besten Clubs der Insel. Und das nicht zu knapp.

Eine Woche machten wir die Insel unsicher. Chillten tagsüber am Strand, aßen gut und feierten fast täglich bis die Sonne aufging. Nie vergessen werde ich wohl den letzten Abend, als wir in einer Disco, die auf Holstegen direkt ins Meer (am nördlichen Ende der Insel) gebaut ist, der Art ausgelassen feierten, tanzten, küssten... das uns andere Touris als Attraktion fotografierten. Weltklasse.

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M, Joy und ich in der Mimi Bar

P.S.: Nicht so gut bleibt mir wohl das Wetttrinken mit Achi in Erinnerung. Er hat seine Flasche Baileys deutlich besser vertragen als ich meine Maekong. (-;

30
Dez
2005

Fischsuppe zum Frühstsück und Weihnachten im Januar

Kaum habe ich die Reichweite des Ventilators verlassen, fange ich auch schon an zu schwitzen. Es ist drückend heiß. Die Luft steht und vom Balkon aus sieht man den Smog, der tief über der Stadt hängt. Ich verlasse die Wohnung um etwas frühstücken zu gehen: Nudelsuppe mit Fischbällchen. Sehr scharf, aber auch sehr lecker. Dazu gibt es Eiswasser. Das ist auch gut so, denn nicht nur die Schärfe der Suppe, sondern auch die höllischen Temperaturen um diese Uhrzeit treiben mir die Schweißperlen auf die Stirn.

Freundlich begrüßt mich die Suppenfrau, die sich mittlerweile an den Anblick eines Blondschopfes gewöhnt hat, der Morgen für Morgen eine Nudelsuppe auf Thai bestellt und hofft, dass sie keine weitere Frage stellt, da er sie sowieso nicht verstehen würde. Ich esse auf, sage der Frau das es sehr gut geschmeckt hat und verabschiede mich. Sie lächelt mich an. Ich kann nicht sagen ob aus Freude, dass ich versuche ihre Sprache zu sprechen, oder weil sie keine Ahnung hat was ich zu Ihr gesagt habe? Ich laufe vor zur Hauptstraße, vorbei an unzähligen Essenständen, einer Schneiderei, an Schulkindern, die lernen. Im Supermarkt gegenüber, den ein lesbisches Pärchen betreibt, kaufe ich Wasser. Eine der beiden spricht sehr gut Englisch und wir reden über dies und das. Mittlerweile fühle ich mich wirklich schon zu Hause: Ich habe meine Gewohnheiten, ich kenne die Suppenfrau, die Damen vom Supermarkt, die Frau aus der Wäscherei und Freunde habe ich hier auch schon reichlich gefunden.

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Pratunam der größte Kleidermarkt Asiens

Nach Bangkok zurückkommen ist wie nach Hause kommen.(Bangkok war so zusagen mein Asia-Headquader: der Ausgangspunkt all meiner Trips)

Ich sitze im Taxi in Richtung Pratunam und es geht mal wieder gar nichts voran. Nicht stockender Verkehr. Nein, wir bewegen uns keinen Meter vorwärts: in den nächsten 20 Minuten. Nur die Motorradtaxen heizen zwischen den Autos durch, teilweise nur Millimeter an den Außenspiegeln vorbei. Die Fahrer arbeiten mit den Händen, stützen sich mit den Füßen an den Kotflügeln ab, fahren Rückwärts, über den Bürgersteig,...und das alles in einem Höllentempo. Ich bin ja Abenteurer, aber nachdem ich das einmal mitgemacht habe, bevorzuge ich doch lieber Taxi oder den Bus. Manchmal fahre ich auch Tuk Tuk, aber nur wenn ich die Strecke kenne und weiß was es ungefähr kostet und ich außer Reichweite der Tourigegenden bin, denn sonst wird man gnadenlos über den Tisch gezogen.

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Die berühmten Tuk Tuks

Bangkok ist billig, Bangkok ist freundlich und in Bangkok gibt es nichts was es nicht gibt. Aber das alles nur für den, der sich dafür qualifiziert. Das bedeutet, hätte ich T und O nicht gehabt, die mir alles gezeigt haben, hätte ich wahrscheinlich schon das Zehnfache an Geld ausgegeben. Hätte ich nicht versucht wenigstens ein bisschen die Sprache zu lernen und die Kultur hier anzunehmen, hätte ich auch nicht diese Freundlichkeit der Thais erlebt. Außerdem ist es etwas komplett anderes mit Einheimischen unterwegs zu sein. Das öffnet einem Ausländer ganz neue Wege und Türen.

Nach 20 Minuten geht es endlich weiter. Inzwischen ist mir trotz der hohen Temperaturen richtig kalt, da wie in allen Taxen, der Schwebebahn, Einkaufspassagen oder öffentlichen Gebäuden die Klimaanlage natürlich voll aufgedreht ist.

Nach einer Stunde erreiche ich mein Ziel. Pratunam. Ein riesiger Markt, der so groß ist, dass man auch nach dem fünften Besuch immer noch eine neue Straße, Abzweigung oder Katakombe findet, in der neue Verkaufsstände aufgebaut sind. Ich drängle mich zwischen den Menschenmassen hindurch vorbei an Suppenküchen, Klamottenläden und thailändischen Schnitzereien. An einem Stand mit Basecaps bleibe ich stehen. Der junge Thai nennt mir einen gnadenlos überteuerten Preis. "Zu teuer", sag ich lächelnd zu ihm auf Thai. Auch er lächelt jetzt und seine Versuche mich zu einem Kauf zu überreden klingen nicht mehr so auswendig gelernt. "I make good price, Sir". Ich lächle wieder, bedanke mich und gehe weiter. In Pratunam ist Handeln
Pflicht. Manche reden hier sogar von psychologischer Kriegsführung. Vielleicht komme ich später zurück und kaufe dann doch eine Kappe.

Heute bin ich in verspäteter Weihnachtsstimmung. Da ich Weihnachten zum ersten Mal in diesem Jahr nicht in Deutschland verbracht habe, holt mich der Geschenkerausch ein, auch wenn es mittlerweile Ende Januar ist. Einerseits bin ich traurig das Alles hier hinter mir zu lassem, andererseits beflügelt mich die Vorfreude auf meine Leute Daheim allen ein Stück Bangkok mitzubringen.

Ich glaube Bangkok wäre für jede Frau der Welt die nur eine geringe Affinität zum Einkaufen hat das Paradies auf Erden. Ketten, Armbänder, Ohrringe, Kleider, Röcke, Sonnenbrillen, Parfüm... Bangkok ist definitiv der größte Flohmarkt der Welt. Diese Mischung aus Lebensmitteln, Klamotten, Kitsch, Kultur und wahrem Leben auf so engem Raum sind einfach unbeschreiblich.

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Khao San Road: Der Nabel der Zeit

Am Ende habe ich mir ein T-Shirt gegönnt und sonst nur Mitbringsel gekauft. Voll bepackt fahre ich Richtung Khao San Road um mich dort mit Jub zu treffen...

26
Dez
2005

Bergvölker, Opium und Seljestädter Faschingslieder

Die 15 kg Last meines Rucksackes haben sich mittlerweile in gefühlte 30 kg verwandelt und es scheint schon seit Stunden steil bergauf zu gehen. Nachdem ich nun das zehnte Mal einen zurückschnalzenden Ast meines Vordermannes im Gesicht hatte, nehme ich mir fest vor, nach der nächsten Pause nicht mehr am Schluss zu laufen. Ich klettere über einen umgestürzten Baum, drücke Bambus zur Seite und muss ständig auf meine Füße achten, dass ich auf dem lehmigen Boden nicht den Hang hinunter sause. Dann endlich bleibt unser Guide Prasae einen Moment stehen und ich habe nicht nur Zeit einen Moment durchzuschnaufen, sondern mir auch wieder die Einzigartigkeit dieses Momentes vor Augen zu führen. Wir stehen mitten im Urwald, T, ich, Achi und unsere Guide, der einem der vielen verschiedenen Bergvölker im Norden Thailands angehört.

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Reisfelder im ehemals goldenen Dreieck

Mit dem Zug waren wir von Bangkok aus nach Chiang Mai gefahren. Diese Fahrt gestaltete sich schon als ein Abenteuer. 800 Kilometer in 18 Stunden Holzklasse, waren dann trotz einem Preis von umgerechnet nur drei Euro ein hartes Stück Arbeit. Nach einer Nacht bei Freunden fuhren wir am nächsten Tag weiter nach Pai, einem kleinen Dorf an der Grenze zu Burma. Man könnte es auch „Little Goa“ nennen. Hippies, Aussteiger und Backpacker prägen das Bild. Hier buchten wir den Trip zu den Bergvölkern, der schon gleich am nächsten Morgen (nach einer durchfeierten Nacht mit genialer Livemusik) um acht Uhr begann.

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Nebel kündigt wieder einen wundervollen Tag an

Nachdem ich zu meinem Bedauern meine Wasserflasche gelehrt hatte, laufen wir weiter. Im Moment befinden wir uns ca. sechs Kilometer von der burmesischen Grenze entfernt. Ein Gebiet, in dem noch bis vor zwei Jahren überall Mohnfelder zur Opiumproduktion blühten und als einer der größten Drogenumschlagsplätzte weltweit galt. Doch seit ca. zwei Jahren kontrolliert de thailändische Regierung diese Region des goldenen Länderdreiecks. Thailand, Laos und Burma treffen hier zusammen und das an unkontrollierbaren Grenzen mitten im Urwald. Immer wieder schaffen es Flüchtlinge (von denen wir auch einige kennen gelernt haben) über die Grenze nach Thailand und verstecken sich bei den Bergvölkern.

Nach vier Stunden haben wir unser erstes Etappenziel für diesen Tag erreicht. Wir durchqueren noch mal einen Fluss und sehen die ersten Hütten vor uns. Weit ab von jeder Zivilisation leben die Bergvölker scheinbar von der Außenwelt abgeschnitten. Als wir unsere Rucksäcke abnehmen und hinsetzten merke ich erstmals meine Beine, vor allem meine Waden und das wir die letzten zwei Tage fast 30 Kilometer durch den Urwald zurückgelegt haben. Doch die Ruhe und die Atmosphäre die uns hier erwartet versöhnt uns von allen Strapazen, Dreck und Schweiß.

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Chillige Atmosphäre abseits jeder Zivilisation

Die Häuser der Bergvölker ähneln einander sehr. Sie stehen auf ca. zwei Meter hohen Holzpfählen, da unter den Häuser die Tiere der jeweiligen Familien leben. Die Behausungen sind komplett aus Bambus gebaut. Man findet hier weder Beton noch einen einzigen Nagel. Der Boden ist aus ausgerolltem Bambus und läd gerade so dazu ein sich abzulegen. Auf der Feuerstelle im Haus entzündet unsere Gastgeber ein Feuer und bereitet erst Tee und später ein unglaublich leckeres Mahl zu.

Klar sind wir hier Touristen und fallen auf, doch es wird nicht versucht uns irgendetwas zu verkaufen, uns Geld aus der Tasche zu ziehen oder irgendeine Show für uns zu liefern. Wir sind einfach da und die Dorfbewohner führen ihr Leben ganz normal weiter. Mehrere Alte sitzen rund um die Feuerstelle und erzählen Geschichten (obwohl T Thai spricht, versteht auch sie kein Wort, da die Bergvölker eine ganz eigene Sprache sprechen) und trinken Reisschnaps, den wir natürlich kosten müssen. Eine Frau stillt ihr Baby, unsere Guide lässt sich massieren und einer der Alten schnitzt an einem Stück Bambus.

Nach dem Essen legen wir uns auf die Terrasse und bewundern den unglaublichen Sternenhimmel in absoluter Dunkelheit. Lediglich der schein der Kerzen aus der Hütte dringt nach Draußen. Es dauert nicht lange und wir sehen die ersten Sternschnuppen. Ein perfekter Moment.

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hier übernachteten wir am ersten Tag unseres Trips

Nachts kühlte es bis auf 0 Grad ab, doch mit zahlreichen Decken und unseren Schlafsäcken überstanden wir die Nacht außer roten Nasen am nächsten Morgen ohne Probleme. Als die Sonnenstrahlen der aufgehenden Sonnen uns weckten und durch das Bambusdach schienen erwartete uns wieder ein wundervoller Tag mit tiefblauem Himmel und Temperaturen an die 30 Grad.

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Achi und ich in der Wildniss

Nach einem weiteren sehr anstrengenden, jedoch unvergesslichen Tag durch scheinbar unversehrten Urwald nächtigten wir im Haus unseres Guides und seiner Familie. Nach dem Essen kamen Freunde zu Besuch und begannen gemeinsam mit uns Reisschnaps zu trinken. Wir unterhielten uns mit Prasä als Dolmetscher und mit Händen und Füßen. Je mehr Schnaps floss, desto lustiger wurde die Runde, die aus uns drei, Prasä selbst, seiner Frau, seiner Schwiegermutter, seinem Bruder, einem Flüchtling aus Burma und zwei Nachbarn komplettiert wurde. Der Höhepunkt des Abends war wohl, als Achi und T begannen Seligenstädter Faschingslieder anzustimmen und die Bergbewohner begeisternd klatschend versuchten mitzusingen.

Ein Abend und ein Trip, den ich wohl nie vergessen werde.

18
Dez
2005

Thailand & Cambodia 2005/2006

Vom 18.12.05 - 28.01.06

sihanoukville
Mit dem Rucksack durch Thailand und Cambodia

karte

Die Route:
Frankfurt- Dubai - Bangkok - Kanchanaburi - Bangkok - Chiang Mai - Pai - Chiang Mai - Bangkok - Ko Chang - Bangkok - Trat - Hat Lek - Sihanouk Ville - Phnom Penh - Siem Reap - Aranyaprathet - Bangkok - Chumphon - Ko Tao - Ko Pha Ngan - Ko Samui - Chumphon - Bangkok - Dubai - Frankfurt

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