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...ist ansteckend und macht Fernweh! Geschichten und Infos rund um die 2.schönste Sache der Welt. "Reisen ist eine gute Art die Welt so zu sehen wie sie wirklich ist." (Zitat, Sergio Bambaren)

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Tolle Sache, da kann ich nur neidisch viel Spaß...
Timo (Gast) - 21. Okt, 21:55
Pommes für die Amis?
Ganz nette Idee. Würde man allerdings die gesamte...
Cristina (Gast) - 1. Okt, 15:17
auch von mir einen tollen...
auch von mir einen tollen urlaub! will auch
glaeserruecken - 28. Sep, 23:05
Will auch...
...ein paar Tage weg - geht aber leider nicht :-( Ich...
Andersreisender (Gast) - 28. Sep, 16:45
Nein, es sind nur noch...
Nein, es sind nur noch 598 Besucher ;o)) Ich wünsche...
Jeanette (Gast) - 28. Sep, 14:11
jo da magst du wohl recht...
jo da magst du wohl recht haben
glaeserruecken - 26. Sep, 15:03

Netzpolitik

11
Aug
2009

Putin geht den Dingen auf den Grund

Die knapp zehn Tage, die ich vor gut einem Jahr am Baikalsee in Sibirien in Russland verbracht habe, wird mir wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Dort zeigte sich die Natur von ihrer besten Seite. Unverbraucht und scheinbar grenzenlos.


Der Baikalsee in Sibirien von der Insel Olchon aus, August 2008

Für diesen einzigartigen Platz auf unserer Erde kämpft die Bürgerorganisation „Baikalwelle“. Seit Jahren ringen sie mit Behörden und Wirtschaftsführern, um das „heilige Meer", vor der Zerstörung durch Abgase, Abwässer, Uferbebauung und sonstigen Eingriffen in die Ökologie zu retten. Eine große Fabrik, die bis Oktober letzten Jahres allerlei rüstungs- und industriewichtige Zellulose-Erzeugnisse herstellte, wurde stillgelegt, weil sie die Gelder nicht aufbringen konnten, die nötig gewesen wären, um den Betrieb am Seeufer ökologisch sicher zu machen.

Alles war gut, bis Wladimir Putin, den Dingen „auf den Grund ging“.Genau 1395 Meter tief ist er mittels eines Mini-U-Boots namens Mir-1 in den Baikalsee getaucht. Bis zum tiefsten Punkt (1637 Meter) fehlte noch ein bisschen, aber nach viereinhalb Stunden wusste er Bescheid. Putin nun hat den See, der ein Viertel allen Süßwassers der Erde enthält, durchschaut und "praktisch keine Veränderung der Umwelt" erkannt. „Die Wirtschaftstätigkeit habe bis jetzt - bis jetzt! - dem See keinen größeren Schaden zugefügt.

Putin hat nichts gegen die Wiedereröffnung einer gewissen Fabrik in Baikalsk, auch ohne Umrüstung. Erstmal Arbeitsplätze schaffen, sagte er noch, dann kommt die Umwelt. Ab September arbeitet das Zellulosewerk wieder.

P.S.: Die besagte Fabrik gehört übrigens dem Investor Basic Elements, der Investor gehört Oleg Deripaska, und Oleg Deripaska gehört zu jenen Oligarchen, die Putin aus der Hand fressen, wenn er sie lässt. Quelle: fr-online.

russland ¦ umwelt ¦ naturschutz

22
Jun
2009

Die Ärzte supporten Viva con Agua



Leider ist das Video in keiner guten Qualität, doch hierbei geht es vor allem um die gute Sache. Auf dem Southside Festival forderten Die Ärzte das Publikum auf, sie mit Bechern (1 Euro Pfand) zu bewerfen, welche der Organisation Viva con Agua zu gute kommen sollten. Vier Minuten lang flogen Becher für sauberes Trinkwasser auf der Welt. Eine tolle Sache!

Viva con Agua de St. Pauli ist ein 2005 gegründeter Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern. Die Organisation versteht sich als "Offenes Netzwerk", das vorwiegend von individueller Initiative lebt, die vom Verein unterstützt wird. Du hast eine gute Idee für Viva con Agua – Dann klick hier!

Oder unterstütze die Sache einfach indem du ein Shirt kaufst!

P.S.: Southside Festival 2009 war der Hammer – wie immer! (Wenn auch etwas feucht(fröhlich))!

festival ¦ music ¦ tuttlingen ¦ ärzte ¦ vivaconagua

12
Jun
2009

Monsanto - Ein Konzern der Gott spielen darf



Zum ersten Mal wurde ich vor zwei Jahren auf Monsanto aufmerksam, als Arte die Dokumentation „Monsanto - Mit Gift und Genen“ (Link siehe unten) ausstrahlte. Seit dem verfolge ich die Entwicklung des Konzerns.

Monsanto ist ein börsennotierter Konzern mit Sitz in St. Louis, USA. Er stellt unter anderem Süßstoffe, Pestizide, Herbizide und gentechnisch verändertes Saatgut her. Das Unternehmen hatte 2007 bei einem Umsatz von 8,6 Milliarden US-Dollar einen Nettogewinn von 993 Millionen US-Dollar. Monsanto erforscht, produziert und verkauft gentechnisch verändertes Saatgut. Derzeit stammen 90 Prozent aller weltweit angebauten Gen-Pflanzen von Monsanto. Es wird unter anderem kritisiert, Monsanto wolle die globale Landwirtschaft vollständig unter seine Kontrolle bringen.

Jetzt ist das Buch „Mit Gift und Genen: Wie der Biotech-Konzern Monsanto unsere Welt verändert“ von Marie-Monique Robin erschienen. Dies nehme ich einfach Mal zum Anlass um auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Nehmt euch die Zeit und seht euch die Dokumentationen an, die ich untern verlinkt habe. Mehr möchte ich gar nicht dazu sagen. Bildet euch eure Meinung selbst.

Monsanto - Mit Gift und Genen (105 Min)
Monsanto - Wie ein Konzern die Welt regiert (43 Min)
Monsanto - mit Gift und Genen | Talkrunde (34 Min)
Interview mit Marie-Monique Robin

genpflanzen ¦ greenpeace ¦ netzpolitik

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