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...ist ansteckend und macht Fernweh! Geschichten und Infos rund um die 2.schönste Sache der Welt. "Reisen ist eine gute Art die Welt so zu sehen wie sie wirklich ist." (Zitat, Sergio Bambaren)




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Sogar die Wirtschaftsanalysten
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Teesha - 17. Jul, 18:51
Der Kerl
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Teesha - 17. Jul, 18:47
Avocados
...hey , dass ist echt wahr , falls er mal zu hause...
meggi (anonym) - 16. Jul, 21:27
Das ist wohl wahr
aber ich bin sicher, da wird sich doch nochmal eine...
Jekylla - 16. Jul, 07:46
Hey Ich wollte nur sagen...
Hey Ich wollte nur sagen das ich keine Erlaubnisanfrage...
(Pascal) PaXeS (anonym) - 16. Jul, 04:02
Bitte viel mals...
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mrpink - 15. Jul, 18:42

Sehenswert

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Jakobsweg 2008

2
Jul
2008

Nachricht vom Camino

Nachdem ich letzte Woche schon eine Postkarte von meinem französischen Wanderkollegen Alan bekommen habe (der mich übrigens in sein Haus direkt am Strand auf der ile d`oleron eingeladen hat), kam heute einer sehr lange und ausführliche E-Mail von Pit und Eva, was mich sehr gefreut hat...

caminodelnorte ¦ jakobsweg ¦ camino ¦ spanien

13
Jun
2008

Der Camino verändert dich


Foto: In der Nähe von La Isla

Das ist überaschenderweise einen der mir am häufigsten gestellten Fragen: Hat dich der Camino verändert? Also ganz ehrlich... Ich glaube jede Reise verändert. Neue Eindrücke, neue Leute, neue Erfahrungen verändern - ganz automatisch.

Ich habe auf dem Camino viel gelernt, vor allem über mich selbst. Der Weg hat mir gezeigt, dass ich mit ganz wenig zufrieden sein kann. Laufen, Essen, Schlafen (vielleicht noch waschen und duschen), auf mehr kommt es nicht an. Man lernt kleine Dinge zu schätzen und ganz anders wahrzunehmen.

Wie schön ein Baum aussehen kann (Ich kann mich erinnern, dass ich stehen geblieben bin und mir gedacht habe: Krass, was ein geiler Baum. Und gleich danach habe ich gedacht: Krass, du stehst hier und bewunderst einen Baum), wie gut ein Apfel nach 20 km laufen schmeckt, oder wie sehr man sich über einen Sonnenstrahl nach einem Regentag freut...

Ein weiteres sehr gutes Gefühl, dass mir der Camino gezeigt hat, ist stolz. Ich schreibe bewusst nicht Tugend, sondern Gefühl, weil es hier um den Stolz geht, den man nicht nach außen zeigt, sondern den man einfach nur fühlt, wenn man Abends die Augen schliesst und in Gedanken den Tag noch Mal Revue passieren lässt. Ein gutes Gefühl.

Der Camino verändert dich. Jedoch nicht mehr oder weniger, als jede andere vergleichbare Reise auch.

caminodelnorte ¦ jakobsweg ¦ camino ¦ spanien

3
Jun
2008

Camino del norte: Tipps und Tricks

Der Camino del norte ist kein Weg, den man einfach mal so läuft. In Santiago verkaufen sie T-Shirts mit dem Aufdruck NO PAIN, NO GLORY (-; Also vielleicht gehört der Schmerz dazu, aber man kann Schmerzen und auch sonstige Probleme mit einfachen Mittel eindämmen, bzw. verhindern, wenn man sich - im Gegensatz zu mir - etwas besser vorbereitet.

Im folgenden habe ich eine Liste mit Tipps&Tricks (ungeordnet), die während des Caminos auch mit Hilfe andere Pilger (Danke, Pit und Eva) entstanden ist, zusammengestellt. Das man gute und eingelaufene Wanderschuhe braucht oder Ähnliches habe ich weg gelassen.

Alle Angaben beziehen sich auf den Zeitraum Mitte April bis Ende Mai 2008!

- Das Gewicht des Rucksackes sollte bei Männern bei 8-10 Kilo und bei Frauen 7-8 Kilo (jeweils zuzüglich Wasser und Essen) liegen.
- Ein gewisses Basiswissen der spanischen Sprache, wie nach dem Weg fragen und auch die Antwort verstehen, ein Zimmer telefonisch reservieren, einkaufen, etc., ist teilweise unumgänglich.
- Zwei Wochen vor dem Camino schon Calcium- und Magnesiumtabletten nehmen. Und natürlich auch während des Weges. (in der Apotheke nach solchen Tabletten für Schwangere fragen: das sind die wirkunsgvollsten)
- Nicht die Füsse mit der größten Hornhaut, sondern weiche Füsse bleiben blasenfrei. Hirschtalg und Fusscreme wirken hier Wunder.
- Auf keinen Fall vergessen: Ohropax, Sonnencreme, Kopfschutz, Voltarensalbe, Blasenpflaster, Regencape für sich und den Rucksack.
- Es ist vollkommen egal wie man aussieht. Die Kleidung muss zweckmäßig sein.
- Viel Trinken ist das A und O. Genauso ausreichende, regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten. O-Ton eines Franzosen: "Good eat, good walk" - und das stimmt!
- Outdoorführer von Michael Kasper ist unverzichtbar um die Touren zu planen. Bei wandern Augen offen halten, denn das Buch ist auch in der neusten Version nicht mehr aktuell und fehlerhaft. (der beste Reiseführer ist ein Modell, dass leider nur auf spanisch erhältlich ist, aber Karten und Höhenprofile für jeden Tag enthält)
- Je näher man Santiago kommt, desto besser die Ausschilderung.
- Bei anhaltendem Regenwetter ist manchmal besser Strasse zu laufen
- Ein Tagesmenü gibt es eigentlich überall für 8 € (fragen lohnt!)
- Hilfreich: Sitzkissen, schnelltrocknendes Handtuch, Wäscheklammern/Sicherheitsnadeln, Wäscheleine, Tasse.
- ein Schlafsack bis +1 Grad langt vollkommen (auch im April)
- Apotheken gibt es in Spanien wie Sand am Meer und sind zudem noch viel billiger als in Deutschland. Reiseapotheke kann folglich klein und leicht gehalten werden.
- Ein Stock oder Wanderstöcke hatte ich nicht, würde ich aber empfehlen. Entlastet die Kniee und hilft beim Kampf gegen Hunde (wirklich!).
- Wildcampen ist überall möglich, doch aufgrund des Gewichtes würde ich davon abraten.
- Die Rückreise muss nicht schon vorher gebucht werden, doch es ist sinnvoll, sich eine Woche vor Santiago, wenn man das Ankunftsdatum abschätzen kann, sich darum zu kümmern.
- Die Strecke von Gijon nach Aviles sollte man sich sparen und den Bus nehmen.
- Die Herberge von Pater Ernesto in Guemes sollte auf keinen Fall ausgelassen werden. Genauso die von Luis und seiner Frau in San Vincente, sowie die Albergue in Baamonde.
- Eine ganz neue Herberge gibt es in Gotan, die Notunterkunft in Abadin gibt es nicht mehr!
- Der im Outdoor Reiseführer von Michael Kasper beschrieben Umweg in Santona zum Felsenmassiv von Buciero gehört zum Schönsten was der Weg zu bieten hat.
- Wer in Santiago den Touriströmen entkommen will, dem empfehle ich den Park Galicia.
- In Santiago die Compostela zu bekommen kann bis zu 3 Stunden dauern. Würde mich nicht noch mal dort anstellen, da 90% der Leute die vor dir in der Schlange stehen den Weg nicht mal annähernd komplett gelaufen sind und das nervt!
- Kostenlose Übernachtung oder freiwillige Spende heisst in Galicien 3 Euro.
- Der Zug von Santiago nach Irun braucht 13 Stunden und fährt jeden Tag um 9 Uhr ab. (Es gibt aber auch einen Nachtbus)
- MUST EAT in Galicien: Pulpo, also Oktopus!

Und zum Schluss: Die abgedroschene Weisheit, "Der Weg ist das Ziel" stimmt haargenau.

Wer noch mehr Tipps parat hat, kann sie gerne kommentieren. Danke.

Galicien ¦ Caminodelnorte ¦ Jakobsweg ¦ Nordroute

Etappen in Galicien


Foto: Typischer Himmel in Galicien

Etappe 28: Ribadeo - Vilanova
30 km ¦ 900 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Wolken/Sonne

Etappe 29: Vilanova - Gotan
26 km ¦ 700 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Bewölkt, Regen, Hagel, Gewitter

Etappe 30: Gotan - Vilalba
19 km ¦ 80 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Regen, Bewölkt

Etappe 31: Vilalba - Baamonde
23 km ¦ 400 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Regen, Sonne

Etappe 32: Baamonde - Sobrado de Monxes
43 km ¦ 700 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Regen

Etappe 33: Sobrado - Arzua
22,5 km ¦ 230 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Sonne

Etappe 34: Arzua - San Marcus (Monte del Gozo)
37 km ¦ 210 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Sonne

Etappe 35: Monte del Gozo - Santiago
5 km ¦ 120 m ¦ ÜN: 9,50 € ¦ Wolken/Sonne

mehr Infos zum Camino del norte...

Galicien ¦ Caminodelnorte ¦ Jakobsweg ¦ Nordroute

Etappenplan in Asturien


Foto: Strand von La Vega

Etappe 17: Colombres - Llanes
24,5 km ¦ 290 m ¦ ÜN: 10 € ¦ Sonne

Etappe 18: Llanes - Ribadasella
30 km ¦ 120 m ¦ ÜN: 12,50 € ¦ Wolken/Sonne, Regen

Etappe 19: Ribadasella - La Isla
19 km ¦ 40 m ¦ ÜN: - ¦ Wolken/Sonne

Etappe 20: La Isla - Sebrayo
16,5 km ¦ 30 m ¦ ÜN: - ¦ Sonne

Etappe 21: Sebrayo - Gijon
36 km ¦ 1620 m ¦ ÜN: 20 € ¦ Sonne, Nebel

Etappe 22: Gijon - Aviles
26 km ¦ 200 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Bewölkt

Etappe 23: Aviles - Soto de Luina
36 km ¦ 960 m ¦ ÜN: - ¦ Regen

Etappe 24: Soto de Luina - Almuna
45 km ¦ 750 m ¦ ÜN: - ¦ Regen

Etappe 25: Almuna - Pinera
14 km ¦ 320 m ¦ ÜN: - ¦ Bewölkt

Etappe 26: Pinera - Tapia de Casariego
27 km ¦ 220 m ¦ ÜN: - ¦ Sonne

Etappe 27: Tapia - Ribadeo
15 km ¦ 10 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Bewölkt, Regen

mehr Infos zum Camino del norte...


Asturien ¦ Caminodelnorte ¦ Jakobsweg ¦ Nordroute

Etappen in Kanabrien


Foto: Küste vor Laredo

Etappe 9: Castro Urdiales - Laredo
34 km ¦ 550 m ¦ ÜN: 10 € ¦ Sonne

Etappe 10: Laredo - Buciero - Santona
12 km ¦ 0 m ¦ ÜN: 7 € ¦ Sonne

Etappe 11: Santona - Guemes
24 km ¦ 360 m ¦ ÜN: 10 € ¦ Wolken/Sonne

Etappe 12: Guemes - Santander
13,5 km ¦ 120 m ¦ ÜN: 6 € ¦ Sonne

Etappe 13: Santander - Poo (Zug) - Santillana del mar
25 km (+ 21 km) ¦ 270 m ¦ ÜN: 8 € ¦ Sonne/Wolken

Etappe 14: Santillana - Cobreces
18 km ¦ 40 m ¦ ÜN: 3 € ¦ Sonne/Wolken

Etappe 15: Cobreces - San Vincente
26,5 km ¦ 280 m ¦ ÜN: 4 € ¦ Sonne

Etappe 16: San Vincente - Colombres
18,5 km ¦ 320 m ¦ ÜN: 12 € ¦ Wolken/Sonne

mehr Infos zum Camino del norte...

Canabria ¦ Caminodelnorte ¦ Jakobsweg ¦ Nordroute

Etappen im Baskenland


Foto: Zwischen Irun und Pasaia

Etappe 1: Irun - San Sebastian
31 km ¦ 1160 m ¦ ÜN: 12,50 € ¦ Sonne

Etappe 2: San Sebastian - Zarautz
21,5 km ¦ 860 m ¦ ÜN: 12 € ¦ Bewölkt, Regen

Etappe 3: Zarautz - Deba
22 km ¦ 1060 m ¦ ÜN 5 € ¦ Wolken/Sonne

Etappe 4: Deba - Markina
20,7 km ¦ 1220 m ¦ ÜN 23 € ¦ Sonne

Etappe 5: Markina - Mendata
18,6 km ¦ 560 m ¦ ÜN 6 € ¦ Regen

Etappe 6: Mendata - Gernika - (Zug) Bilbao
6,3 km (+32,3 km) ¦ 220 m (+1100 m) ¦ ÜN: 15 € ¦ Sonne/Wolken

Etappe 7: Bilbao - Portugalete
15 km ¦ 20 m ¦ ÜN: 15 € ¦ Sonne

Etappe 8: Portugalete - Castro Urdiales
22 km ¦ 470 m ¦ ÜN: Zelt ¦ Sonne

mehr zum Camino del norte...

Basque ¦ Caminodelnorte ¦ Jakobsweg ¦ Nordroute

31
Mai
2008

Camino del norte - Die Route



Um meine genaue Route zu sehen, alle Städte und Dörfer die ich passiert habe, bzw. alle Übernachtungen - klickt auf das Bild!

Jakobsweg ¦ Spanien ¦ Camino del norte ¦ Route

30
Mai
2008

Camino del norte in Bildern


Foto: Küste vor Laredo...

Fast 100 neue Fotos... sind online...

Jakobsweg ¦ Spanien ¦ Camino del norte

Lachs oder Hähnchenfilet?

Der Rest des Rückweges ist schnell erzählt. Mit dem TGV ging es eine Stunde später, 5,5 Stunden nach Paris, dort mit der Metro nach Paris Sud und dann mit dem ICE 3 Stunden nach Frankfurt, so dass ich um 21:00 Uhr nach einem 27-stündigen Trip wieder heimischen Boden unter den Füßen hatte.

Interessant zu erwähnen wäre vielleicht noch, dass ich von Paris nach Frankfurt erste Klasse fuhr (zum ersten Mal in meinem Leben), da alle anderen Plätze ausgebucht waren. Das kostete mich zwar eine Stange Geld, aber ich wollte einfach nur noch Heim, mich duschen und vor allem meine Schuhe ausziehen - hätte ich das im Zug gemacht, hätten sie diesen wohl evakuieren müssen.

P.S.: War schon irgendwie eine bizarre Szene, als der Kellner der ersten Klasse unser Abteil öffnete, dass ich mir mit schlippstragenden Laptoparbeitern teilte und mich - knapp 40 Stunden auf den Beinen, sehr schlecht riechend, unrasiert, aber gut gelaunt - fragte: "Und Sie Monsieur, was darf es denn sein? Lachs oder Hähnchenfilet?

Jakobsweg ¦ Rückweg ¦ Camino del norte ¦ Santiago ¦ Paris ¦ ICE

.:.Weltreise 2008
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