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12
Jan
2006

Ko Chang - oder der König der Elefanteninsel

Als wir aus dem klimatisierten Bus ausstiegen, schlug uns die Hitze ins Gesicht. Es schien, seit wir in Bangkok eingestiegen waren, doppelt so heiß geworden zu sein. Doch der Fahrtwind während der halbstündigen Überfahrt nach Ko Chang, der zweitgrößten Insel im Golf von Thailand, war sehr angenehm und so langsam kamen wir in Insel Stimmung. Ko Chang, die Elefanteninsel, ist 13 km breit und bis zu 30 km lang. Sie ist bekannt für ihre Mangrovenwälder und besitzt den besterhaltensten Regenwald Südostasiens.

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Ko Chang, Kai Bae Beach

Unzählige Taxi-Pick ups warteten darauf, uns Ankömmlinge an die verschiedenen Strände der Insel zu befördern. Nach ausgiebiger Lonely Planet Studie beschlossen wir zum Kai Bae Beach zu fahren. Da der Pick up schon voll war, "surften" wir auf der Heckklappe, während wir die 20 Kilometer zu unserem Ziel zurücklegten. Angemommen erwartete uns strahlender Sonnenschein, Kokusnusspalmen die über dem Wasser hingen und weißer Sandstrand.

Während Achi bei unseren Sachen blieb, machten T und ich uns auf die Suche nach einem geeigneten Guest House. Schon bald wurden wir fündig. 400 Baht pro Tag für drei Leute - ein Super Schnäppchen! Kaum angekommen schlüpften wir in unsere Badesachen und verbrachten den restlichen Tag am Strand bis die Sonne untergegangen war.

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King, der König von Ko Chang (oder die Königin?I?)

Eine folgenschwere Bekannschaft machten wir am Abend. In der "Mimi Bar" lernten wir "King" kennen. Die wohl schillernste und bekannteste Figur Ko Changs. Während er sich Abend für Abend bemüht alle Klischees eines Homosexuellen zu erfüllen, ist er immer gut gelaunt, partysüchtig und sehr großzügig. Durch ihn kamen wir nicht nur zu reichlich Freigetränken, sondern feierten auch in den besten Clubs der Insel. Und das nicht zu knapp.

Eine Woche machten wir die Insel unsicher. Chillten tagsüber am Strand, aßen gut und feierten fast täglich bis die Sonne aufging. Nie vergessen werde ich wohl den letzten Abend, als wir in einer Disco, die auf Holstegen direkt ins Meer (am nördlichen Ende der Insel) gebaut ist, der Art ausgelassen feierten, tanzten, küssten... das uns andere Touris als Attraktion fotografierten. Weltklasse.

kochang
M, Joy und ich in der Mimi Bar

P.S.: Nicht so gut bleibt mir wohl das Wetttrinken mit Achi in Erinnerung. Er hat seine Flasche Baileys deutlich besser vertragen als ich meine Maekong. (-;

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super ist auch, dass in ganz Europa richtige Camps...
mrpink - 3. Dez, 17:33
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Als begeisteter Couchsurfer finde ich diese Ideen natürlich...
Heinz Grünwald (Gast) - 3. Dez, 11:46
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